| Dorn Therapie |
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Die Dorn-Methode ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden rasch und dauerhaft beheben lassen. In erster Linie lassen sich also Beschwerden des Bewegungsapparats erfolgreich behandeln. Wie z.B. Beinlängendifferenzen, Hüftverwringungen, Beckenschiefstände, Wirbelblockaden, subluxierte Gelenke, Skoliosen und Kreuz-Darmbeingelenk (ISG)- Blockaden. Ausführung Der Begriff „sanft“ in diesem Zusammenhang sollte erläutert werden. Hauptsächlich bedeutet dies, dass keine langen Hebel und keine Impulstechniken angewendet werden wie in der klassischen Chiropraktik. Stattdessen erfolgt das Richten in der Dynamik. Durch kontralaterale Bewegungen wird die verspannte Haltemuskulatur abgelenkt, so dass der Wirbel mit geringem Kraftaufwand wieder in die richtige Position geschoben werden kann. Die Gelenkbänder werden nicht überdehnt, und es besteht keine Gefahr, dass der Behandler versehentlich andere Strukturen verletzt. Deswegen entwickeln die Patienten keine Angst vor der Behandlung. Sanft bezieht sich auch auf das Arbeiten mit den Händen. Im direkten Kontakt mit einem Menschen entspannen sich die meisten Patienten leichter als wenn ein " Werkzeug " dazwischen ist .Leider bedeutet sanft nicht, dass die Behandlung schmerzfrei abläuft – die verspannten Muskeln an der behandlungsbedürftigen Wirbelsäule sind eben druckschmerzhaft. Nach der richtigen Behandlung lässt der Druckschmerz allerdings sofort nach – ein wertvolles Indiz dafür, dass eine Wirbelblockade behoben ist.
Behandlungsaufbau Das Hauptprinzip der Dorn-Therapie wird durch das Bild „das Haus von unten aufbauen“ gut beschrieben. Kein kluger Mensch wird ein Haus ohne ein gutes Fundament bauen: Wenn das Fundament nämlich nicht in Ordnung ist, verzieht sich das Haus früher oder später und es entstehen Risse in den Wänden. Diese kann man zwar zuspachteln, aber wenn das Fundament nicht begradigt wird, kommen sie immer wieder und vergrößern sich. Wenn Beine und Becken kein gerades und stabiles Fundament bilden, entstehen Wirbelblockaden oder Skoliosen. Wie bei dem schiefen Haus muss zunächst das „Fundament“ gerichtet werden, um einen dauerhaften Behandlungserfolg zu ermöglichen. Mit der Behandlung durch den Therapeuten allein ist es allerdings nicht getan: Der Patient muss durch einfache regelmäßige Übungen dafür sorgen, dass sein „Fundament“ gerade bleibt. Auch akute Schmerzen sind meist durch schon länger bestehende Fehlstellungen bedingt,vergleichbar mit den „plötzlich“ auftretenden Rissen in einem schon länger schiefen Haus. Unabhängig davon, mit welchen Beschwerden ein Patient in die Praxis kommt, folgt der Behandlungsablauf stets dem gleichen Schema. So ist gewährleistet, dass – zumindest in der ersten Behandlung – alle Gelenke „dran“ kommen und keins vergessen wird. Wir bleiben bei der Haus-Analogie: Zunächst wird das Fundament gerichtet. Das heißt, dass zuerst die Beinlängen verglichen werden. Dann werden Sprunggelenke, Kniegelenke und Hüftgelenke behandelt: Nach jedem Schritt werden die Beinlängen wieder verglichen, um festzustellen, welche Gelenke vor der jeweiligen Korrektur blockiert waren. Nach diesem Behandlungsabschnitt sind die Beine in der Regel gleich lang. Anschließend wird die Lage des Beckens, sprich: der Beckenknochen zueinander und zum Kreuzbein und Steißbein, überprüft und gegebenenfalls korrigiert. Nun wird die Wirbelsäule von unten nach oben abgetastet und behandelt. Bei den Lenden- und Brustwirbeln orientiert sich der Therapeut an den Dornfortsätzen, bei der Halswirbelsäule an den Querfortsätzen. Jeder Wirbel wird einzeln kontrolliert und, wenn er blockiert ist, sofort gerichtet. Diagnose und Behandlung gehen fließend ineinander über. Abschließend werden noch Schultern, Ellbogen und Hände, sowie das Kiefergelenk behandelt. Zum Schluss der Behandlung bekommt der Patient noch auf ihn zugeschnittene Übungen gezeigt und erklärt, die er täglich selbständig durchführen soll. Dies ist notwendig, weil der Körper sich an die „falschen“ Gelenkstellungen gewöhnt hat und die „richtigen“ Stellungen noch instabil sind. Durch die Übungen bekommt der Körper immer wieder Impulse, die richtigen Gelenkstellungen beizubehalten
Grundlagen der Dorn-Therapie Wirbel und Gelenkskorrektur Bei der Dorn-Therapie werden hauptsächlich verschobene Wirbel und subluxierte Gelenke behandelt. Diese führen zwangläufig im Laufe der Zeit zu Schmerzen und blockieren den harmonischen Fluss unserer Lebensenergie. Ganzheitliches Vorgehen Die Dorn-Therapie ist eine ganzheitliche Methode und wird somit immer versuchen den ganzen Menschen zu behandeln und nicht nur an den Symptomen ansetzen. Ein blockiertes Ileosacralgelenk kann z.B. einen Schmerz verursachen, der in die Leiste ausstrahlt aber auch verantwortlich für die Probleme im Knie oder Fußgelenk sein. Ein verrutschter Wirbel im Brustbereich kann auch Auslöser für Angina-Pectoris-artige Schmerzen sein und im weiteren Verlauf das Herz schädigen. Da Körper, Geist und Seele immer eine Einheit bilden, könne Wirbelsäulen- und Gelenksprobleme auch Ausdruck für psychische Probleme sein.
Vorteile der Dorn-Therapie - Alle Korrekturen erfolgen unter einer bestimmten Bewegung des Patienten, die zum einen eine gewisse Dynamik bewirkt und auf der anderen Seite die Muskulatur beschäftigt, so daß sich diese der Korrektur nicht widersetzt. - Man geht immer nur bis an die Schmerzgrenze des Patienten, d.h. die Korrekturen erfolgen so fest, wie er es zulassen kann. - Sie ist einfach in ein bis zwei Tagen zu erlernen und setzt nicht unbedingt Fachwissen voraus. - Sie ist ungefährlich (bei korrekter Anwendung), hat wenige Kontraindikationen und kann bei Jung und Alt angewendet werden. - Sie erfordert die aktive Mitarbeit des Patienten, so dass dieser in den Heilungsprozess mit einbezogen wird. - Sie ist keine Endlostherapie, denn schon nach wenigen Sitzungen sollten sich Erfolge zeigen oder die Beschwerden ganz verschwunden sein.
Meine Erfahrung. Die Wirbel- und Gelenktherapie nach Dieter Dorn wende ich gern bei alten und rigiden Skoliosen, Wirbel-Dysfunktionen und Blockierungen im Ilio-Sacralgelenk an. Ich kombiniere oft Dorn Therapie mit anderen Therapien. Da wo eine Therapie Grenzen zeigt, nutze ich andere. Dabei orientiere ich mich nach individuale Therapiebedarf bei Patienten. Besonders bei Dysfunktionen in membranosen System im Kopf, Faszienverklebungen um die Organe und im Muskelgewebe nutze ich gerne osteopatische Handgriffe. Geschichte
Die Erfolgsgeschichte beginnt mit Hexenschuss Dieter Dorn, Sägewerk-Betreiber in Lauterach bei Memmingen, wollte einen Baumhochheben - da kam er selbst nicht mehr hoch. Hexenschuss! Da kam dem Allgäuer der alte Schlossbauer aus dem Nachbardorf in den Sinn, über den er am Stammtisch gelacht hatte. ,,Schlimmer kann es eh' nicht werden", dachte sich Dorn und machte sich auf zu dem ,,Knocheneinrenker", der schon auf die 80 zuging. Der renkte aber gar nicht, sondern Dorn musste mit dem Bein schlenkern, während der Alte mit wenigen Handgriffen den Wirbel reindrückte. Geradeso, wie er's bei einer alten Bäuerin im Kemptener Umland gesehen hatte, die immer das Vieh „einrichtete" - und die gleichen Dienstboten dazu. Auch beim Sägewerkbesitzer Dorn war der Schmerz im Nu weg, und er konnte gleich wieder seine Arbeit tun. Verblüfft fragte er, ob man so etwas lernen könne. ,,Du brauchst es nicht lernen, Du kannst es", war die Antwort. Der Alte forderte Dieter Dorn auf, mit dieser Methode weiterzuarbeiten, da er selbst nicht mehr lange leben würde. Dorn blieb tatsächlich keine Zeit mehr in die Lehre zu gehen, denn vier Wochen später lag der Schlossbauer schon krank danieder - und starb kurz darauf. Doch die Sache ließ Dorn nun keine Ruhe mehr. Sein Interesse war jetzt geweckt. Nur: Er musste sich die Methode jetzt selbst erarbeiten. Erst medizinisch ahnungslos - aber mit Gespür ich wusste die ersten zehn Jahre ja nicht einmal, dass es die Dornfortsätze waren, auf die ich bei der Behandlung drückte", gesteht Dieter Dorn heute, ich dachte das seien die Bandscheiben, ein solcher Laie war ich damals. "Heute weiß er: „Wenn ich anatomische Kenntnisse gehabt hätte, hätte ich alles so kompliziert gesehen, dass ich mich vieles nicht getraut hätte." So aber hat er die Not des betroffenen Mitmenschen buchstäblich erspürt, und weil er alle Sinne nur auf das Finden der normalen Funktion gerichtet hatte, ging es wie von selbst. Beim Abtasten der Halswirbelsäule seiner Frau spürte er Ungleichheiten. Einfühlsam lockerte er die Muskeln, drückte auf den vorstehenden Wirbel, der glitt in seine richtige Position - und die Frau war beschwerdefrei. Der Landwirt begann, abends nach Feierabend in der Küche seine Nachbarn, Kollegen und Kunden zu behandeln. Mit der Zeit kamen immer mehr Hilfesuchende zu Dieter Dorn, und vielen hat er helfen können. Im Laufe der Jahre habe er etwa 20.000 Menschen die Wirbelsäule „gerade gemacht", bilanzierte er 1997 beim ersten Kongress über seine Methode. Noch heute praktiziert er werktags in den Abendstunden mit etwa 15 Patienten Kind Lernwilligen. Bis aus Norddeutschland, Österreich und der Schweiz kommen sie, haben viel Positives von der effektiven Behandlung der Gelenke und der Wirbelsäule nach Dorn gehört. Und immer wieder gehören auch Ärzte, ja sogar Orthopäden zu seinen Patienten - und anschließend oft zu seinen Schülern. Neue Patienten kann der Allgäuer inzwischen nicht mehr annehmen, er verweist auf die „Dorn-Therapeutenliste". Wenn ein Bein rausgeht, muss es ja auch wieder reingehen", mit dieser unkomplizierten Sichtweise gelingt es Dorn, Beine wieder an den rechten Platz zu komplimentieren, nachdem er zuvor die Gesäßmuskeln weichgedrückt hat: „Hartes muss man drücken, Weiches muss man dehnen!" Dorn behagt es, von seiner Methode nach 25 Jahren sagen zu können: ,,Ich hab mich nie korrigieren müssen."Eine ischiaskranke Nachbarin - Dorns zweite Patientin - rief zwei Stunden später, als die akute Entzündung abgeklungen war, aus dem Fenster herüber: ,,Ich kann wieder laufen!", und sie lief noch all die Jahre, bis sie mit 85 starb, täglich über die Bergkuppe zur Kirche; vom Hüftgelenk-Operieren war keine Rede mehr. So ging es weiter. Ein Sägewerk-Kunde hatte immer gehumpelt, solange Dorn ihn kannte. Dorn machte auch ihm „das Bein rein". Breuss-Massage Die Breuss-Massage mit Johanniskraut-Oel ist eine Wirbelsäulen-Massage, die oft mit der Dorn-Therapie kombiniert wird. Sie hilft, körperliche und seelische Verspannungen zu lösen |





